Französisches Sauerteigbrot



















Gibt es was besseres als selber gebackenes Brot?...Ich liebe es einfach. Das ganze Haus riecht danach und gerade an so einem kalten und trüben Tag wie heute, ist es doch herrlich eine Scheibe warmes Brot mit Butter zu essen....so comforting...
Ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit Brot, außer Bagels habe ich noch nicht so viel an Brot gemacht, deshalb war ich richtig gespannt wie es wird. Ich habe für dieses Brot extra einen Weizensauerteig gemacht. Sauerteig lässt das Brot besser aufgehen und sorgt allgemein für eine bessere Brotqualität. Er verleiht dem Brot diesen unverwechselbaren leicht säuerlichen Geschmack und macht es wunderbar luftig, feinporig und saftig.
Der einzigste Nachteil am Sauerteig ist, dass er unheimlich lange braucht bis er fertig ist. Er braucht nämlich 4 Tage bis sich die natürlichen Hefepilze gebildet haben.....naja, wer ein gutes Brot essen will muss halt lange darauf warten. Es lohnt sich aber total!

Für den Weizensauerteig braucht man:

  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 330 g Mehl
  • 1 EL Honig
Am ersten Tag habe ich 200 ml Wasser mit 150g Mehl und dem Honig  in einer Rührschüssel glatt gerrührt. Diese habe ich dann luftdicht mit Frischhaltefolie abgedeckt und für 2 Tage bei Zimmertemperatur stehen gelassen. 

Am dritten Tag habe ich 100 ml Wasser und 90 g Mehl hinzugefügt und wieder glatt gerührt und weitere 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen.

Am vierten Tag habe ich nochmals 100 ml Wasser und 90 g Mehl zu dem Teig hinzugefügt und wieder glatt gerührt. Der Teig muss dann nochmals für 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

Ich weiß, es ist super langwierig, aber es lohnt sich.

















Als mein Sauerteig endlich fertig war, konnte ich mit dem eigentlichen Bot anfangen. Charakteristisch für das Französische Sauerteigbrot sind die Luftlöcher, damit dies auch gelingt muss man besonders behutsam und vorsichtig mit dem Teig umgehen, damit so wenig Luft wie möglich entweicht.

Für das Brot braucht man:
  • 10 g frische Hefe
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • 1000 g Mehl
  • 400 g Weizensauerteig
  • 2 TL Salz

Als erstes habe ich die Hefe in eine Rührschüssel gebröckelt, das Wasser hinzugefügt und die Hefe darin aufgelöst. Dann habe ich die Hälfte des Mehls, also etwa 500 g, hinzugefügt und in der Küchenmaschine etwa 10 Minuten lange kneten lassen.

Dann habe ich den Sauerteig, das Salz und das restliche Mehl hinzugefügt und bei niedriger Stufe 20 Minuten kneten lassen.


















Der Teig ist sehr klebrig und nicht sehr fest. Davon braucht man sich aber nicht verunsichern zu lassen. Ich fands auch erst komisch, aber das muss so sein.

Der Teig muss ziemlich lange gehen, etwa 2 Stunden. Ich würde empfehlen eine große Schüssel zu nehmen, denn mein Teig ist so stark aufgegangen, dass er über die Schüssel aufgegangen ist.


















Nach den 2 Stunden habe ich den Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche gegeben und in zwei geteilt. Man sollte den Teig nicht mehr durchkneten, damit keine Luft entweichen kann. Sondern behutsam zu einem länglichen Laib formen.


















Die Brot Laibe habe ich dann auf ein Blech gegeben und gut bemehlt. Bevor man das Brot aber in den Ofen gibt, müssen sie nochmal 1 1/2 Stunden abgedeckt mit einem Küchentuch gehen.

Das Brot kommt dann in einem 250 Grad heißen Ofen. Für eine schöne Krustenbildung habe ich 100 ml Wasser auf den Boden des Ofen gespritzt und die Ofentür sofort geschlossen. Die Temperatur habe ich dann auf 200 Grad heruntergeschalten. Mein Brot hat 45 Minuten gebacken.






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